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Krustnerhaus ( 1400m)

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- Passeiertal - Südtirol - Selbstversorgerhütte  4 - 12 Personen


 

Lage:


Die Hütte ist eines der ältesten und interessantesten Baudenkmäler des Passeiertales und ist für die Bauforschung und Geschichte des Tales als altes Gerichtshaus von größter Bedeutung. Die erhaltenen Steinkeller gehen zurück in die Zeit um 1150, die darüber liegenden Stuben und Kammern stammen ebenfalls noch aus dem Mittelalter und wurden sehr sorgsam renoviert und zeitgemäß gemütlich bewohnbar gemacht.
Das alte Bauernhaus liegt in einem kleinen Weiler in der Fraktion Pill, mit noch zwei bewirtschafteten Bauernhöfen in aussichtsreicher, sonniger Lage. Die Position unmittelbar am Naturpark Texelgruppe erschließt eine Fülle von Wander- und MTB- Touren. Der befreundete Nachbarhof in 500 m Abstand bietet mit seinem Haflinger Gestüt Ausritte an, ein kleiner Buschenschank in der Nähe ist in den Sommermonaten geöffnet.
Im Winter gibt es in der Nähe (2 km) mehrere Rodelbahnen, unter anderem die Weltmeisterschaftsbahn von 2009 in Hütt.
Das neu erweiterte Schigebiet von Pfelders ist in 10 Minuten erreichbar.
Verschiedenste Schitouren aller Schwierigkeitsgrade liegen in unmittelbarer Nähe.
Die Hütte ist ganzjährig mit dem Auto erreichbar. (im Winter jedoch braucht es selten auch Schneeketten)

Ausstattung:

Insgesamt 6 Schlafbereiche (davon 1 mal Wohnraum)
Erdgeschoss:  
Große Bauernstube, zum Teil holzgetäfelt, mit gemauertem Bauernofen, großem Esstisch (bis 12 Personen), Couch und Flat TV
Gewölbte, noch original rußgeschwärzte Bauernküche mit E- Herd, Backrohr, Kühlschrank, Spülmaschine und Waschbecken
Doppelzimmer mit Bauernofen Vorraum,
Garderobe, mit Abgang in den historischen Keller
Großes Bad mit riesiger Badewanne aus Zirbenholz sowie Dusche, WC, Bidet, Doppelwaschbecken und Waschmaschine
Hausgang mit Zugang zum ostseitig gelegenen Balkon (20 m²), ideal als Frühstücksterrasse  

Obergeschoss:  
Doppelzimmer in der überaus interessanten holzgewölbten gotischen Stube (um 1380) mit Ofen
Doppelzimmer in der ehemaligen hölzernen alten Küche
Zimmer mit zwei historischen Betten im früheren „finstern Kammerle“ (1346)
Zimmer in der nicht isolierten „Veranda“, einem Erker in Holzblockbauweise
Großer offener Wohnbereich mit Eckcouch, Holzofen und großem Flat TV
Badezimmer in Zirbenholz mit neuer Badewanne aus Gusseisen, WC, Bidet und Waschbecken
Zwei Balkone  

2. Obergeschoß  
Dachbodenzimmer mit Dachfenster  

Im Außenbereich:  
Gartenhaus, so genannter „Kasten“ in Holzblockbauweise aus dem 16. Jht.
Liegewiese Sitzbänke Grill Parkmöglichkeit für vier Autos, eine überdacht
Weitere Bemerkungen:   Das alte Krustenhaus ist ein höchst seltenes Relikt aus dem Mittelalter und wurde vom Besitzer mit viel Liebe und Einsatz zu einem besonderen Ferienhaus umgebaut. Das architektonische Juwel wurde mit Naturmaterialien  (Holzfaserplatten, Flachs) isoliert und winterfest gemacht, die Energieversorgung erfolgt durch Strom aus örtlicher Wasserkraft, absolut klimafreundlich. Elektrische Bodenheizungen sorgen für angenehme Wärme in Küche, Vorraum und Bädern. Die alten Holzöfen werden durch Elektrospiralen geheizt. Ein moderner Eisenofen kann mit vorhandenem Holz befeuert werden. Das alte Krustenhaus verlangt jedoch von den Bewohnern Respekt vor alter Bausubstanz und zum Teil auch Vorsicht (besonders mit Kleinkindern im Obergeschoss), da die Treppen, Stufen und Durchgangslichten der Türen doch zum Teil nicht heutigen Standards entsprechen. Bei Interesse ist der Besitzer gerne bereit, Ihnen die Geschichte des Hauses zu erschließen; am besten bei einer Speckmarende, mit dem einzigartigen Speck aus dem ältesten Keller des Hinterpasseier.


 

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