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Tirol
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Lechtaler Alpen
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Hüttentour
5 Tage (Hüttentour) |
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Der östliche
Lechtaler Höhenweg.
Leicht bis Mittel |
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Der östliche
Lechtaler-Höhenweg 1-wöchige Hüttentour von der Augsburger Hütte -
Memminger Hütte - Württemberger Haus zur Steinseehütte. 1. Tag:
Aufstieg von Griens zur Augsburger Hütte 2289m. Nachdem wir mit dem
Zug in Landeck angekommen waren, gingen wir zu Fuß zum Ausgangspunkt
dieser Tour, den Ort Griens, 1006m hoch gelegen. Von dort führt ein
schöner Wanderweg (Weg.-Nr: 42) in gut 3 h bis zur Augsburger Hütte
2289m. Die Hütte liegt wunderschön hoch über dem Tal und man kann
beim letzten Abendlicht die Berge im Süden und Osten mit all ihren
Tälern bestaunen. Gehzeit: 3 h ab Griens. 2. Tag: Augsburger Hütte -
Patrol Scharte - Parseier Joch - "Spiehlerweg" - Memminger Hütte
2242m. Nach einer kalten, sternenklaren Nacht haben wir bestes
Bergwetter um den Übergang zur Memminger Hütte zu machen. Zuerst
geht es südseitig über leichte Kletterei (Schrofengelände) auf den
Gatsch-Kopf 2945m. (Weg-Nr: 633) Direkt vor uns die Parseierspitze
3036m mit dem Grinner Ferner. Man kann diesen Berg über seinen
SO-Grat in leichter Kletterei (I.-II. Grad) besteigen. Allerdings
droht akute Steinschlaggefahr von evtl. vorausgehenden Bergsteigern.
Hinweis! Man kann auch von der Augsburger Hütte durch die
Gasillschlucht zur Patrol Scharte 2846m gelangen. Wir hingegen
steigen zur Patrol Scharte 2846m ab (von dort Abzweigung zum
"Augsburger Höhenweg"), um dann über die gesicherte Nordflanke in
ein Kar abzusteigen. Bei Nässe ist bei diesem Abstieg erhöhte
Vorsicht geboten, da die Felsen zum Teil mit rutschigem Lehm
versetzt sind, und die Bergschuhe schlechten Halt finden können.
Auch kann es schnell zu Vereisung an dieser Flanke kommen, was zu
erheblichen Schwierigkeiten führen kann. Nach einer kurzen Zeit
erreicht man schon die 2. Scharte, das Parseier Joch 2560m. Auch der
Abstieg über die Nordflanke ist zum Teil versichert. Anschließend
geht es über den "Spiehlerweg" (nach dem Erschließer der Lechtaler
Alpen benannt) über ein weiteres kleines Joch. Von dort öffnet sich
der Blick auf die schönen Seewi-Seen, die zu einer längeren Rast
einladen. Die Weg-Nr. wechselt nun zur "601". und führt östl. an den
Seewi-Seen vorbei. Nachdem man den letzten See (Untere Seewi-See)
passiert hat, steht man schon vor der Memminger Hütte 2242m. Da hier
zwei Europäische Fernwanderwege (E4 und E5) kreuzen, ist die
Berghütte in den entsprechenden Sommermonaten sehr stark
frequentiert. Wer noch Lust hat, sollte man den naheliegenden
Seekogel, der direkt hinter der Hütte steht, besteigen. Er ist zwar
nur 2412m hoch, aber so lässt sich nicht nur der Hüttentrubel gut
ertragen, sondern bietet auch eine schöne Sicht auf die umliegenden
Berge. Gehzeit: 5 h (Mit Gipfel Seekogel ca. + 1 h für Auf -und
Abstieg) 3. Tag: Memminger Hütte - Seescharte - Großbergjoch - Obere
Medriol - Württemberger Haus - Gebäudjöchl - Roßkarscharte - Scharte
nördl. des Mittel-Kopfes - Steinseehütte. Von der Memminger Hütte
geht es über Weg-Nr: 601 auf die Seescharte 2599m. Nun geht es über
den Europäischen Fernwanderweg "E4" unterhalb der Großbergköpfe
weiter. Man quert Karen -und Geröllfelder, bis man dann das
Großbergjoch 2492m erreicht hat. Nun geht es schrofig über das
"Obere Mediol" leicht hinab zum Württemberger Haus 2220m. Es war
noch relativ früh am Tag, wir nahmen die Karte zur Hand und meinten,
das laut der Karte es bis zur Steinseehütte ja nicht so weit wäre.
Wir bedachten leider nicht, das Wanderkarten im Maßstab 1:50.000 so
ihre kleinen Tücken haben. Hinweis! Es ist zu empfehlen, die Etappe
Württemberger Haus - Steinseehütte am nächsten Tag erst zu machen,
da die weiteren 4 h Gehzeit sonst nur eine Rennerei ohne Muße für
die schöne Bergregion bedeuten würde. Wir gingen also weiter. Erst
bestiegen wir das Gebäudjöchl 2452m. Nochmals ein schöner Blick auf
die Parseierspitze und den kompletten Wegverlauf Großbergjoch -
Obere Mediol - Württemberger Haus. Nach kurzer Trinkpause steil
hinunter und weiter auf dem "E4" zur nächsten Scharte (wir dachten,
es müsste doch eigentlich die letzte vor der Hütte sein!). Die
letzten 100 m zur Roßkarscharte 2400m sind wegen ihrer Steilheit mit
einem Drahtseil gesichert. Man muss aber dazusagen, das das
Drahtseil mehr einem Charakter eines Blitzableiters hat, da es nur
am Scheitelpunkt festgemacht, lose auf dem Boden liegt. (Stand Sept.
1991) Man sollte lieber auf die eigene Gehtechnik vertrauen und
dieses Drahtseil erst gar nicht benutzen. Auf der Roßkarscharte
2400m angekommen, mussten wir leider feststellen, das nicht nur
unsere Trinkflaschen leer waren (Bergwasser konnte man auch keines
finden), sondern das noch eine weitere Scharte zu überwinden war,
bevor es zur Steinseehütte ging. Nach einem leichten Abstieg und
wiederholtem Anstieg stehen wir auf der Scharte 2320m nördl. des
Mittelkopfes und erblicken mit Freude tief unten die Steinseehütte.
Nach einem Abstieg von einer weiteren Std. Gehzeit erreichen wir die
Steinseehütte 2061m und löschen unseren Durst mit einem kühlen Bier.
Gehzeit: 8 - 9 h. 4. Tag: Rundtour: Steinseehütte - Hanauer Hütte -
Steinseehütte Bedingt durch das schlechte Wetter (in der Nacht kam
eine Kaltfront aus dem Norden), machten wir mit leichtem Rucksack
eine Rundtour von der Steinseehütte über die Östliche Dremelscharte
zur Hanauer Hütte. Nach kurzer Einkehr ging es über die westliche
Dremelscharte wieder zurück zur Steinseehütte. Gehzeit: 5 - 6 h. 5.
Tag: Abstieg Steinseehütte - Zams im Oberinntal - Landeck. Leider
hat das schlechte Wetter erbarmungslos zugeschlagen und es war auch
keine Besserung in naher Zukunft zu erwarten. So beschlossen wir
nun, nach einem schönen Frühstück auf der Steinseehütte den Abstieg
ins Tal zu machen. Von der Steinseehütte ging es auf Weg-Nr: 625
durch das Starkenbachtal bis nach Zams hinunter. Von dort fuhren wir
mit dem Bus nach Landeck und weiter mit dem Zug wieder nach Hause.
Gehzeit: 2,5 - 3 h. Anforderungen dieser Tour: Gehzeit: mehrtägige
Bergwandertour Höhenmeter: je nach Tagesetappe Schwierigkeiten: Die
Übergänge und Scharten dieser Tour sind zum Teil gesichert.
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sollten trotzdem vorhanden
sein. Besonderheiten: Für Berggeher mit guter Kondition und bei
sicherem Wetter kann man den Übergang vom Württemberger Haus zur
Steinseehütte mit der Hüttenüberschreitung Memminger Hütte -
Württemberger Haus zu einer Tagestour verbinden. Sicheres Wetter
vorausgesetzt. Bergfotos dieser Tour und WWW-Links zu den Berghütten
findest Du unter http://www.BERGFOTOS.com
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